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Daniel Völpel Text Bild Film

Über mich

Verstehen

Sie kennen Ihr Thema in- und auswendig, aber Ihre Kunden, Ihre Bewerber, vielleicht auch Teile Ihrer Belegschaft kennen es nicht. Genau diese Lücke schließe ich.

Komplexe Themen zu vereinfachen, hieße Aspekte wegzulassen. Verständlich machen bedeutet für mich: erst selbst begreifen, dann erklären. Deshalb frage ich im Interview so lange nach, bis die Sache sitzt – manchmal öfter, als meine Gesprächspartner erwarten. Denn ich denke mir nichts aus. Ich finde es heraus.

Und dann bringe ich es in die Form, die Ihr Publikum erreicht: als Text, als Bild, als Film oder alles zusammen.

Aus eigener Erfahrung

Dabei wollte ich eigentlich Pilot werden. Als ich sieben Jahre alt war, saß ich zum ersten Mal in einem Flugzeug, mit 14 im Segelflugzeug, mit 15 flog ich allein. Nach dem Abitur schrieb ich mich für Luft- und Raumfahrttechnik ein.

In der ersten Vorlesung Höhere Mathematik nickten alle wissend – außer mir. Nach einem Semester wechselte ich zu Geschichte.

Dieses Erlebnis ist mir geblieben: In jedem Raum sitzt jemand, dem die Vorgeschichte fehlt. Für diese Person schreibe ich.

In Bildern erzählen

Manches lässt sich besser zeigen als beschreiben. Die Fotokamera meiner Eltern hat mich schon früh fasziniert. Mit 15 drehte ich meine erste Dokumentation übers Segelfliegen für einen Brieffreund in Finnland: wie ein Tag auf dem Flugplatz abläuft, vom Aufstellen der Winde bis zur Landung.

Beruflich fotografiere ich seit 2008. Zehn Jahre später stieg ich auf spiegellose Systemkameras um, als viele Profis der Spiegelreflex noch die Treue hielten. Seither gehören Foto und Film für mich zusammen. Und inzwischen verbinde ich beides sogar mit der Fliegerei – als Fernpilot einer Kamera-Drohne.

Journalismus und Pressearbeit

Seit 2023 arbeite ich in Teilzeit als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg. Das ist Pressearbeit, nicht Journalismus. Beides halte ich auseinander.

Das bedeutet: Über eine Gemeinderatssitzung könnte ich als freier Journalist berichten. Über den Ausbau der Fernwärme oder die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude nicht. Wo sich die Felder berühren könnten, gebe ich den journalistischen Auftrag ab – nicht erst im Konfliktfall, sondern vorher. Redaktionellen Platz kann ich niemandem verschaffen. Redaktionen biete ich nur Themen an, für die mich niemand bezahlt.

Erzählen Sie mir von Ihrem Thema. Ich habe bestimmt ein paar Fragen.

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